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Flamenco ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Liedern und Tänzen aus Andalusien. Er gilt als traditionelle spanische Musik, geht jedoch auf Einflüsse unterschiedlicher Kulturen zurück.
Flamenco besteht aus Gesang (Cante), Gitarrenspiel (Toque) und Tanz (Baile), wobei sich der Tanz dem Gesang und das Gitarrenspiel dem Tanz unterordnet. Die Geschichte des Flamenco begann Ende des 15. Jh., als das Volk der Zigeuner (Gitanos) sich in Südspanien ansiedelte. Unterwegs auf ihrer Reise dorthin sammelten sie musikalische und tänzerische Einflüsse aus Indien, Pakistan, Ägypten und dem Balkan und mischten diese mit den maurischen und jüdischen Elementen vor Ort.
Die Gitanos lebten ebenso wie die Hebräer und andere geduldete Minderheiten gemeinsam in ärmlichsten Verhältnissen. Ihrer Wut und Verzweiflung darüber, aber auch ihrer Sehnsucht und Hoffnung verliehen sie auf leidenschaftlichste Art in Musik und Tanz Ausdruck. Getanzt wurde spontan und intim im Kreise der Familie. An dieser Stelle ist zu unterscheiden zwischen den Ursprüngen dieser Kunst und dem Flamencotanz, der in Tanzschulen gelehrt wird. Hierbei werden zwar dieselben Schritte und ganze Choreographien gelehrt, jedoch wendet man sich nun auch einem Publikum zu.
In unseren Flamencoklassen werden alle Stile wie Bulerías, Soléo, Tangos, Alegrías, Siguiriyas, Soléa por Bulerías, Garrotin und Martinete ebenso wie das Tanzen mit Requisiten wie Hut, Kastagnetten, Tuch (Mantón de Manila), Schleppe (Bata de Cola), Stock und Fächer unterrichtet. |