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Das Klassische Ballett hat seine Wurzeln in den Maskenbällen an den europäischen Höfen im 15. und 16.Jahrhundert.
Mit Vorliebe wurden Gottheiten dargestellt, woraus die Notwendigkeit erwuchs, mit "überirdischer" Leichtigkeit zu tanzen,
als wolle man die Schwerkraft aufheben. Getanzt wurden stilisierte, "hoffähig gemachte" Formen der europäischen Volkstänze
wie Polonaise, Mazurka, Walzer, Polka, Tarantella usw..
Tänzer- und Lehrerpersöhnlichkeiten der letzten Jahrhunderte haben das Schrittmaterial zu einem Bewegungssystem zusammengefasst
und ein Training hierfür entwickelt, daß den Tänzer befähigt, die Schwerelosigkeit der Bewegungen darzustellen. Typisches Merkmal
für den Balletttanz ist die stete Auswärtsdrehung der Beine im Hüftgelenk.
Im Kurs absolvieren wir ein Exercise an der Ballettstange und üben Drehungen, Wendungen, Sprünge und Schrittkombinationen im Raum
und durch die Diagonale. Schon in den Kinder-Kursen vermitteln wir die Grundschritte aus den o.g. Volkstänzen. |